Das Leben ist schön, auch wenn es vergeht...
Das Leben ist schön,             auch wenn es vergeht...

Kastelbell  |  Castelbello

Kastelbell in Südtirol ist das Zentrum der Gemeinde Kastelbell-Tschars, die sich im unteren Vinschgau entlang der altrömischen Handelsroute Via Claudia Augusta links und rechts der Etsch erstreckt. Im Dorfzentrum von Kastelbell in Südtirol begrüßt ein Dorfbrunnen mit einem Froschkönig die Wanderer und Radfahrer, denn der Ursprung dieses Märchens wird hier am Hofe der Montalban vermutet.

Wander-Urlaub in Kastelbell
Die Gemeinde Kastelbell in Südtirol verfügt über ein 50 Kilometer umfassendes Netz an markierten Waal- und Wanderwege und beherbergt insgesamt vier Schlösser und Ansitze: Schloss Juval, Schloss Kastelbell, Ansitz Kasten und Schloss Hochgalsaun. Somit ist das Dorf ideales Ziel für einen Wander-Urlaub in Kastelbell.
Über dem Dorf ragt auf einem Felsvorsprung hoch über dem Fluss die mittelalterliche Trutzburg Schloss Kastelbell hervor. Nachdem sie vor rund 30 Jahren gekonnt restauriert wurde, ist die 1238 erstmals erwähnte Burg heute Mittelpunkt des Kulturlebens in Kastelbell.

Genuss-Urlaub in Kastelbell
Das Dorf ist weitum für seine Küche und seine erstklassigen landwirtschaftlichen Erzeugnisse bekannt, von Obst und Spargeln bis zu Wein und reinsortigen Bränden. Davon können sich Gäste nicht nur im Sternerestaurant Kuppelrain überzeugen.

Kastelbell liegt im mittleren Vinschgau kurz nach der Einfahrt ins Schnalstal. Mit 25,5 ha ist Kastelbell die größte Weinbaugemeinde im Vinschgau.

Schloss Kastelbell  |  Castello di Castelbello

Schloss Kastelbell wurde von den Herren von Montalban die als welfisches Adelsgeschlecht zu den Dienstmannen der Grafen von Tirol zählten, erbaut und gelangte nach 1200 in den Besitz der Grafen von Tirol. Die älteste urkundliche Erwähnung stammt von 1238. Ab 1531 war es Pfandlehen der Grafen Hendl, die das Schloss zu seiner heutigen Form erweitern ließen. Nach Bränden im 19. Jahrhundert zerfiel das Gebäude zur Ruine. 1956 wurde es vom italienischen Staat erworben und von 1987 bis 1995 umfassend restauriert. Seit 1999 wird es vom Kuratorium Schloss Kastelbell geführt. 2008 übergab es der Staat in das Eigentum des Landes Südtirol. Das Schloss wird für kulturelle Veranstaltungen wie Ausstellungen und Konzerte genutzt und ist öffentlich zugänglich.

Schloss  Juval  |  Castel Juval

Das mittelalterliche Schloss Juval befindet sich an einem prähistorischen Kultplatz auf einem Hügel am Eingang des ursprünglichen Schnalstales. Die Burganlage wurde um das Jahr 1278 von Hugo von Montalban erbaut und gelangte im Jahre 1368 in den Besitz der Herren von Starkenberg. 1540 wird das Schloss nach einigen Besitzerwechseln von der Familie Sinkmoser erworben und erreicht in jenen Jahren ihre Blütezeit. Jahrhunderte später, im Jahr 1913, ersteht der holländische Kolonialherr William Rowland die nunmehr baufällige Burg und lässt sie fachgerecht sanieren.
Seit 1983 ist Schloss Juval der Sommerwohnsitz von Bergsteigerlegende Reinhold Messner, hier schreibt er Bücher und tüftelt an neuen Ideen. Das Schloss ist einer von fünf Standorten des MMM Messner Mountain Museum in Südtirol. Hier hat der südtiroler Extrembergsteiger Reinhold Messner mehrere tolle Kunstsammlungen untergebracht. Sehenswert ist sowohl die umfangreiche Tibetika-Sammlung, als auch die Bergbildergalerie und die Maskensammlung mit Exponaten aus 5 Kontinenten.
Auch Fresken aus der Epoche der Renaissance gibt es auf Schloss Juval zu bestaunen. Rund um das Schloss betreibt Reinhold Messner einen Bergtierpark sowie eine kleine Landwirtschaft mit Weinbau.
Das angeschlossene Weingut „Unterortl“, der Biohof „Oberortl“ und der „Schlosswirt“ sind Teil eines Gesamtkonzeptes, das geschaffen wurde, um diese kleinräumige Südtiroler Kulturlandschaft zu beleben und zu erhalten.

Das Schloss Juval ist eine mittelalterliche Burg mit romanischem Kern in Südtirol (Italien). Sie befindet sich auf einem Hügel am Eingang des Schnalstales, eines Seitentals des Vinschgaus, auf etwa 1.000 m über Meereshöhe oberhalb von Naturns im Gemeindegebiet von Kastelbell-Tschars.

Abtei  Marienberg

Schon von weitem sichtbar ist Kloster Marienberg, auf 1340 m.ü.M. die höchstgelegene Benediktinerabtei Europas. Seit seiner Gründung im 12. Jh. leben hier Mönche nach den Ordensregeln des Heiligen Benedikt von Nursia. Im ehemaligen Wirtschaftstrakt der Anlage sind Schauräume eingerichtet, in denen historische Eckdaten und das Alltagsleben im Kloster vermittelt werden. Sehenswert sind auch die romanischen Krypta-Fresken mit ihren einzigartigen Engelsdarstellungen.

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© Lu Cifer