Das Leben ist schön, auch wenn es vergeht...
Das Leben ist schön,             auch wenn es vergeht...

Schloss Hocheppan

Eine der eindrucksvollsten Burganlagen Südtirols befindet sich weit oberhalb von Missian. An steiler Felswand prangt das Schloss Hocheppan. Dass diese Burg einst die mächtigste Anlage im ganzen Land war, glaubt jeder Besucher auf Anhieb.
Es war nämlich durchaus im Sinne des Erbauers Graf Ulrich von Eppan, Macht und Uneinnehmbarkeit zu vermitteln. Die majestätische Wehr- und Trutzburg wurde zwar im 12. Jahrhundert erbaut, weist aber neben den typischen Elementen des Hochmittelalters auch Um- und Ausbauten der Spätgotik und der Romanik auf.
Nach aufwändigen Restaurierungsarbeiten steht die Burg, eines der bedeutendsten romanischen Baudenkmäler des Landes, nun wieder in all ihrer Pracht da.Kunsthistorisch von Bedeutung ist die Burgkapelle mit den prächtigen Freskenmalereien. Sie waren für Jahrhunderte übermalt und wurden erst im Jahre 1926 freigelegt.

Von St Martin im Kofel nach  Kastelbell

St. Martin im Kofel, Bergdorf in der Gemeinde Latsch, befindet sich in erhabener Lage an den Hängen des Sonnenberges, an den Hänge der Vermoispitze und der Zerminger Spitze, die zu den extremen südlichen Ausläufern des Mastaunkette in den Vinschgauer Alpen gehören. Die Ortschaft liegt auf 1.740 m Meereshöhe und ist auch bequem über eine Seilbahn erreichbar, die von Latsch aus startet. Hier befindet sich auch eine der schönsten Wallfahrtskirchen Südtiorls - eine Kapelle aus dem XVI Jahrhundert, die über einer kleinen Grotte erbaut wurde, in der ein Bildnis des Hl. Martin aufbewahrt wird.

St. Martin am Kofel liegt übrigens am Vinschgauer Höhenweg. Von hier aus lassen sich zahlreiche Wanderungen unternehmen, bis hinauf auf 2.000 m am St. Martin-Alpl, oder aber bis auf Dreitausend Metern, wenn Sie die Vermoispitze und den Monte Cermigna. Entlohnt werden Sie so oder so - von der prächtigen Aussicht auf die Ortlergruppe, das Martelltal und das Hasenöhrl.

Eine Kuriosität am Rande: Nahe St. Martin im Kofel können noch heute jungsteinzeitliche Aushöhlungen in Felsen betrachtet werden - Zeugnisse der frühen Besiedelung dieses Gebietes.

Von St Martin im Kofel nach  Kastelbell

Kaltern

Kaltern zählt zu den schönsten Urlaubsorten Südtirols. Der Kalterer See mit seinen herrlichen Freizeitmöglichkeiten, das Dorf mit seinem lebendigen Marktplatz und den zahlreichen umliegenden Ortsteilen und die vom Wein geprägte Kulturlandschaft.

Die Gemeinde Kaltern, mit etwas mehr als 7.500 Einwohnern, liegt zwischen 200 und 600 m ü.d.M. und ist umgeben von einer mediterranen Landschaft aus Weinreben und Obstwiesen. Bereits im 13. Jahrhundert wurde der Kalterer Wein in Urkunden erwähnt. Er sorgt neben dem Kalterer See, dem wärmsten Badesee der Alpen, für den hohen Bekanntheitsgrad des Ortes. Im 17. Jahrhundert wurde Kaltern dann Marktgemeinde und wird auch heute noch als solche bezeichnet.

Die Mendelbahn ist eine der längsten und steilsten Standseilbahnen Europas. Von St. Anton bei Kaltern (510 m) bringt einen die Bahn in nur 12 Minuten auf den Mendelpass (1364 m). Die Steigung liegt zwischen beeindruckenden 57 und 64 Prozent.

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© Lu Cifer