Das Leben ist schön, auch wenn es vergeht...
Das Leben ist schön,             auch wenn es vergeht...

Los Haitises

Los Haitises ist einer der bedeutendsten Nationalparks der Dominikanischen Republik.
Er liegt im Nordosten des Landes, im Südwestwinkel der Bucht von Samaná, bei der Mündung des Flusses Yuna. Das Gebiet umfasst 826 km².
Los Haitises sind ein typisches Karstgebiet, bestehend aus Kalksteinen des Tertiärs, die über vulkanischen Gesteinen liegen. Im Gegensatz zum Kalkstein sind die Vulkanite wenig wasserdurchlässig, so dass sich das Regenwasser an Grund der Kalke sammelt, unterirdische Flüsse bildet und als voluminöse Karstquellen bzw. Karstseen zu Tage treten. Aufgrund der starken Oberflächenerosion ist das Gelände sehr zerklüftet. Besonders beeindruckend sind die so genannten „mogotes“, steile Hügel, die an die Buckel riesiger Schildkröten erinnern und sich mitunter fast 100 m in die Höhe erheben.

Quelle: Wikipedia

Bemerkenswert sind auch die Mangrovenwälder entlang der Küste, die zu den größten der Insel zählen.
Es kommen sowohl die Roten (Rhizophora mangle) als auch Weißen Mangroven -
(Laguncularia racemosa) vor.

Größere Säugetiere leben nicht im Nationalpark. Die Manatís (Seekühe), die früher im Mündungsgebiet des Yuna vorkamen, scheinen dort ausgestorben zu sein. Seit den 80er Jahren des vorherigen Jahrhunderts wurden jedenfalls keine mehr beobachtet. Die häufigsten Säugetiere sind wohl die Fledermäuse, die die Höhlen bewohnen. Zwei seltene endemische Säuger Hispaniolas sollen auch noch in den Haitises leben, nämlich der Schlitzrüssler (Solenodon paradoxus) und die Jutia (Plagiodontia aedium).

In der Küstenzone leben und brüten unter anderem Möwen, Pelikane, Kormorane und Fregattvögel. Außerdem kommt der recht seltene Haiti-Bussard (Buteo ridgway) in den Haitises vor.

Zu erwähnen sind unter den Gliedertieren die Geißelspinnen (Amblypygi), ebenfalls Höhlenbewohner, die mitunter handtellergroß werden können.

Quelle: Wikipedia

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© Lu Cifer